Heimat – und Verkehrsverein Rösenbeck e.V.

 
Der H.-u.V. wurde am 17. März 1953 gegründet. Die damals versammelten 18 Gründungsmitglieder hatten sich die Erhaltung der Wanderwege, die Ausstattung mit Ruhebänken, sowie die Pflege von plattdeutscher Sprache und Brauchtum zum Ziel gesetzt. In den folgenden Jahren veranstaltete der Verein mit großem Erfolg das Maifest.
Desweiteren wurden Konzerte von bekannten Musikkapellen organisiert. So waren z. B., die Original Oberkrainer mit Slavko Avsenik, die Original Donauschwäbische Blasmusik, die Burgenland Kapelle, die Kern Buam und Hansl Krönauer Gäste in Rösenbeck.
Sehr beliebt, waren auch die Wanderungen und Tagesfahrten, die im Jahresverlauf immer wieder veranstaltet wurden. Besonders hervorzuheben sind auch noch Fahrten auf die Nordseeinsel Juist, an denen die Vereinsmitglieder geschlossen teilnahmen.
 
 
Zu den ersten Arbeiten, die der Verein zum Wohle des Dorfes und seiner Bewohner ausgeführt hat, gehörten die Restaurierung des Kriegerdenkmals und die Errichtung des Gipfelkreuzes auf der Egge.
Neu angelegt wurde auch der Wanderweg um die „Weisse Frau“ der, mit seiner Aussichtsplattform hoch über dem Tal, ein lohnendes Ziel für jeden Wanderer darstellt.
Ebenso wurde im Jahre 1972 die Anschlagtafel an der Kirche aufgestellt, wo noch heute unter der Überschrift „Dat mot me witten“ die Bekanntmachungen angeheftet werden.
Auch für die Erstellung der Mariengrotte auf der Egge war der Heimat- und Verkehrsverein im Auftrag der Dorfgemeinschaft verantwortlich.
Anfang 2009 war das Gipfelkreuz marode geworden und musste erneuert werden, ebenso das Geländer und die Bodenbretter an der Aussichtsplattform. Auch diese Arbeiten konnten durch den persönlichen Einsatz freiwilliger Helfer im Laufe des Jahres abgeschlossen werden.
 
Weithin unbekannt, zumindest bei den jüngeren Dorfbewohnern, ist auch die Tatsache, dass die Turmuhr an der Kirche vom Heimat- und Verkehrsverein im Jahre 1958 gestiftet wurde und bis heute, von dem langjährigen Vorstandsmitglied und heutigem Ehrenvorsitzenden Hubert Weber, gestellt und gewartet wird.
Ein weiteres, wichtiges Datum in der Vereinsgeschichte ist der 19.08.1978. An diesem Tag ist mit den Bauarbeiten an der Grillhütte begonnen worden. Was erst als eine Schutzhütte aus alten Telegrafenmasten geplant war, ist im Laufe der Jahre immer weiter ausgebaut worden, so dass den Rösenbeckern heute eine Hütte mit Heizung, Toiletten, Kamin, Küche und sogar einer automatischen Kegelbahn zum Feiern rustikaler Feste, zur Verfügung steht.
Diese Hütte steht an dem wohl denkbar besten Platz, hoch über dem Dorf und von hier aus bietet sich auch dem Wanderer ein herrlicher Ausblick über das Sauerland.
 
Auch heute noch bemüht sich der Verein, in einer Zeit der Übersättigung und des Konsums, ein Angebot an interessanten Veranstaltungen und Tagesfahrten zu bieten. Dazu gehörten in der jüngeren Vergangenheit, z.B. Exkursionen in das „Hollenloch“, der großen Tropfsteinhöhle vor dem Dorf, eine Fahrt zur Zuckerfabrik nach Warburg, um zu sehen wie die heimischen Kalksteine verarbeitet werden, sowie eine Besichtigung der Aabach-Talsperre, wo die Wasseraufbereitung und Verteilung kompetent erläutert wurde. Rege Teilnahme fanden z.B. auch eine Fahrt zur „EXPO“ nach Hannover, und ein Ausflug zum Freilichtmuseum in Detmold. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltungen war die vollständige Bewanderung des Rothaarsteiges die von den aktiven Teilnehmern in 9 Etappen bewältigt wurde.
 
Die Mitgliederzahl stieg in den vergangenen Jahren auf mittlerweile 57, dass der Verein keine Sorgen um Nachwuchs haben muss.
Selbstverständlich soll, nach wie vor, die Pflege der Wanderwege und Bänke in der Umgebung,  nicht vergessen werden.