für Kinder im Alter von 4-6 Jahren

Warum Musikalische Früherziehung?

Zur Zeit bringen sowohl Eltern und Erzieher als auch Lehrer und Wissenschaftler in einer vorher niemals gekannten Intensität der Frage nach den Erziehungs-, Lern- und Lehrmöglichkeiten im Vorschulalter großes Interesse entgegen: wie lassen sich in der frühen Kindheit am besten Begabungen eines Menschen fördern, seine Intelligenz steigern, die Kreativität entwickeln und soziales Verhalten anbahnen? In diesem Zusammenhang wird gerade auch die Musik immer wieder ins Spiel gebracht.

Dass die Beschäftigung mit Musik, und ganz besonders dabei der frühe Beginn, sich hervorragend auf die Ausbildung der Persönlichkeit des Kindes auswirkt, haben „Insider“ schon immer gewusst. Ihnen genügten ihre eigenen Erfahrung, dass sich Intelligenz und sozial ausgeglichenes Verhalten, etwa Ausdauer, Belastbarkeit, Mitgefühl, Kommunikation, Verantwortungsbewusstsein u.ä. schon bei den Kleinsten positiv entwickelt.

Die Zeit des Mutmaßens darüber ist allerdings schon lange vorbei. Studien in großer Zahl auf den Gebieten der Zoologie, der Gehirnforschung, der Verhaltensforschung, der Entwicklungspsychologie usw. haben immer wieder das frühe Aktivieren der verschiedensten Gehirnregionen und das damit verbundene Ausbilden von Neuronen und Synapsen als stark fördernd für die Gesamtentwicklung des Kindes bestätigt. Dieses ereignet sich prinzipiell durch intensive Zuwendung, aber auch durch vielfältige Anregungen und Beschäftigungen in allen möglich Lebensbereichen.

Musikalische Tätigkeiten nehmen hier sogar einen hervorragenden Platz ein, weil sich über Sprache, Melodie und Rhythmus gleich mehrere Gebiete des noch prägbaren Gehirns miteinander verknüpfen.

Soviel zur theoretischen Begründung. Das wichtigste Argument aber für die frühe Beschäftigung mit Musik liefern die Kinder und ihr Verhalten selbst:

Fast alle Kinder zeigen sich schon früh empfänglich für Musik und Tanz. Beim Klatschen, Singen, Trommeln, Tanzen etc. sind sie mit viel Eifer und Freude dabei.

Es macht ihnen Spass!

Worum geht es im Unterricht?

Der Unterricht unterstützt anfangs vor allem, dass sich ein Kind zusammen mit dem Lehrer und den anderen Kindern im Raum wohlfühlt. Die Gruppe und den Raum in verschiedenartigen Tätigkeiten kennenzulernen ist Ziel der ersten Stunden.

Musik und Tanz sind vielseitige Gestaltungsbereiche, die das Singen und Musizieren, das Sprechen und Hören, das freie und das gebundene Tanzen, das Gestalten nach festen Regeln und das Improvisieren und Experimentieren einschließen. In der musikalischen Früherziehung sollen grundlegende Begegnungen der Kinder mit diesen Inhalten ermöglicht werden.

Sie lernen verschiedene musikalische Elemente wie Rhythmus, Klang und Melodie kennen und machen erste Erfahrungen mit unterschiedlichen Instrumenten (Rassel, Klangstäbe, Triangel, Trommel, Becken, Glockenspiel,etc.)

Musik und Tanz soll den Kindern Spaß machen und kein Zwang sein.

Das Motto ist: Spielend lernen!

Kinder werden von verschiedenen Dingen und Inhalten unterschiedlich stark angesprochen. Kinder im Vorschulalter sind spontan, und diese Spontanität soll gefördert und erhalten werden. Nicht alle Kinder lernen deshalb das Gleiche in den zwei Jahren der musikalischen Früherziehung.

Der Unterricht wird in dieser Zeit hauptsächlich von den Kinderheften „ Musik und Tanz für Kinder“ begleitet. Dieses Unterrichtswerk ist aus langjährigem Umgang mit Kindern heraus aufgeschrieben und an vielen Musikschulen und Kindergärten erprobt worden.

   
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